Франц Бекенбауер

auch nach dessen Rückkehr.

Europameister 1972 

1972 führte der Münchener als Kapitän und Libero Deutschland zum Europameistertitel durch einen 3:0-Endspielsieg gegen die UdSSR. Er wurde daraufhin als zweiter Deutscher (nach Gerd Müller 1970) zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

Mit seinem 73. Länderspiel am 24. November 1973 in Stuttgart (Deutschland – Spanien 2:1) wurde er Rekordnationalspieler des DFB. Er überbot damit den Rekord von Uwe Seeler, den dieser in seinem letzten Spiel aufgestellt hatte und blieb dies durch weitere Spiele 20 Jahre lang, bis er von Lothar Matthäus abgelöst wurde.

Weltmeister 1974 

1974 führte Beckenbauer bei seiner dritten Weltmeisterschaft die Mannschaft bis ins Endspiel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Gruppenspielen, u.  a. einem 0:1 im einzigen Vergleich mit der DDR-Nationalmannschaft gelang es ihm, die Mannschaft in der „Nacht von Malente“ zu einer Leistungssteigerung in der erstmals ausgetragenen Zwischenrunde (2. Finalrunde) anzustacheln, so dass nach Siegen gegen Jugoslawien, Schweden und Polen das Finale gegen die niederländische Nationalmannschaft erreicht und mit 2:1 gewonnen wurde.

Europameisterschaft 1976 [Bearbeiten]

1976 führte er die Nationalmannschaft erneut ins Endspiel der Europameisterschaft. Dort unterlag die Mannschaft aber in seinem 100. Länderspiel gegen die Tschechoslowakei in der Nacht von Belgrad im Elfmeterschießen. Dennoch wurde er nochmals zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Es war seine vierte Endspielteilnahme mit der Nationalmannschaft

Er ist der erste Europäer, dem dies gelang, und der einzige, der in je zwei EM- und WM-Endspielen stand (die französischen Nationalspieler Fabien Barthez, Marcel Desailly, Bixente Lizarazu, Lilian Thuram und Sylvain Wiltordstanden ebenfalls in vier Endspielen, dazu gehören aber ein bis zwei Confed-Cup-Endspiele).

Karriereende in der Nationalmannschaft 

Der Wechsel in die USA 1977 zu Cosmos New York bedeutete das Ende seiner Zeit als Nationalspieler, da zu der Zeit im Ausland tätige Spieler nach den Erfahrungen bei der WM 1974, als ein nicht austrainierter Günter Netzer von Real Madrid zur WM kam, nicht berücksichtigt wurden. Dies galt umso mehr angesichts des Rufs der US-amerikanischen Liga als „Operettenliga“ (so DFB-Präsident Hermann Neuberger). Zudem erhielt er von Cosmos keine Freigabe für die WM 1978. So war sein 103. Länderspiel am 23. Februar 1977 (0:1 gegen Frankreich) sein letztes. Damit blieb er bis zum 17. November 1993 Rekordnationalspieler.

In den zwölf Jahren als Nationalspieler bestritt er 103 Länderspiele und schoss 14 Tore.

Die Zeit als Teamchef (1984 bis 1990) 

Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 

Nach dem schlechten Abschneiden der Mannschaft bei der Europameisterschaft 1984 (erstmals schied eine deutsche Mannschaft bei einem Turnier in der Gruppenphase aus) übernahm er die Verantwortung für die deutsche Nationalmannschaft als Nachfolger des zurückgetretenen Jupp Derwall. Da er keine anerkannte Trainerlizenz besaß, fungierte er in der neu geschaffenen Position als Teamchef, wobei ihm ein Bundestrainer als Co-Trainer zur Seite gestellt wurde. Diese Funktion übernahm zunächst Horst Köppel, später Holger Osieck. Das erste Spiel der von ihm betreuten Nationalmannschaft fand am 12. September 1984 in Düsseldorf statt und wurde mit 1:3 gegen Argentinien verloren. Damit war er der erste Teamchef, dessen Mannschaft das erste Spiel verlor. Dennoch schaffte er mit der Mannschaft gegen Portugal, Schweden und die Tschechoslowakei die Qualifikation zur WM, musste aber, nachdem die Qualifikation schon

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