Франц Бекенбауер

Am 25. November 1991 wurde Beckenbauer zum Vizepräsidenten des FC Bayern München gewählt. Von 1994 bis 2009 war BeckenbauerPräsident des FC Bayern München. Franz Beckenbauer unterstützte als Vorsitzender des Bewerbungskomitees erfolgreich die Bewerbung Deutschlands um die Weltmeisterschaft 2006 und wurde anschließend Leiter des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Neben seinen Engagements für den FC Bayern München ist er seit einigen Jahren einer der Vizepräsidenten des DFB. Ebenso ist er seit Januar 2007 Mitglied des FIFA-Exekutiv-Ausschusses.

Franz Beckenbauer kündigte Anfang 2005 an, bei der nächsten Wahl um das Präsidentenamt der UEFA zu kandidieren. Nachdem die UEFA-Kommission im estnischen Tallinn am 21. April 2005 entschieden hatte, die Wahl von 2006 auf 2007 zu verschieben, stand der Kandidatur von Franz Beckenbauer, der noch bis Ende 2006 Präsident des Organisationskomitees der WM 2006 war, nichts mehr im Wege. Allerdings hatte Beckenbauer stets betont, nicht gegen den damaligen Präsidenten Johansson anzutreten, falls dieser nochmals kandidiert. Bei der Wahl am 26. Januar 2007 in Düsseldorf trat dann Johansson erneut an und Beckenbauer kandidierte nicht. Gegenkandidat von Johansson war der ehemalige französische Fußballnationalspieler und Funktionär Michel Platini. Platini gewann die Wahl mit 27 zu 23 Stimmen.

Außersportliches Leben 

Franz Beckenbauer war von 1966 bis 1990 in erster Ehe verheiratet. Aus der Ehe stammen zwei Söhne, darunter Stephan Beckenbauer, sowie ein Sohn aus einer früheren Beziehung, der von seiner Frau adoptiert wurde. Von 1977 bis 1988 war die Fotografin Diana Sandmann Beckenbauers Lebensgefährtin. Ende der 1980er Jahre war er mit einer Sekretärin des FC Bayern München liiert; aus dieser Beziehung ging ein weiteres Kind hervor

Die 1990 geschlossene Ehe mit seiner zweiten Ehefrau Sybille wurde 2004 geschieden. Am 23. Juni 2006, dem Tag der letzten Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, heiratete Beckenbauer ein drittes Mal. Aus der Verbindung stammen zwei Kinder.

Beckenbauer lebt seit 1982 im österreichischen Oberndorf in Tirol, während er beruflich nach wie vor in Deutschland tätig ist. Kritiker wiesen in der Vergangenheit wiederholt darauf hin, dass Beckenbauer Deutschland als optimalen Lebensmittelpunkt schilderte, während er selbst Österreich als Lebensmittelpunkt wählte, und verwiesen in diesem Zusammenhang auf das österreichische Steuersystem. [9] Im Februar 2008 rügte u. a. der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück die „Steuerflucht“ gut betuchter Deutscher wie Beckenbauer, Schumacherund anderer und forderte, dass diese der deutschen Gesellschaft, in der ihre Karrieren ermöglicht worden sind, wieder etwas zurück zu geben hätten. [10] Die österreichische Post gab am 12. April 2006 eine Briefmarke für 75 Cent zu Beckenbauers Ehren heraus (Michel-Nr. 2579). Das für die Marke verwendete Bild wurde von Andy Warhol 1977 während Beckenbauers Zeit bei Cosmos New York gemalt. [11] Beckenbauer ist ein leidenschaftlicher Golfspieler mit Handicap 8 (Stand: 2009).

Spitzname Der Kaiser 

Seit 1968 wird Beckenbauer von den Medien und Fans als Kaiser bezeichnet. Häufig wird als Herkunft der Bezeichnung folgende Anekdote erzählt: Anlässlich eines Freundschaftsspiels des FC Bayern München in Wien wurde er für Fotoaufnahmen neben einer Büste des ehemaligen österreichischen Kaisers Franz I.  platziert. In einem von Sepp Graf verfassten Artikel wurde er als Fußball-Kaiser bezeichnet, woraufhin sich die Bezeichnung Kaiser rasch verbreitete und verselbständigte.

Diese Begründung für den Spitznamen von Franz Beckenbauer ist zwar legendär (und wird von Beckenbauer auch gerne erzählt), aber nach Angaben

1 2 3 4 5 6 7

Схожі роботи

Реферати

Курсові

Дипломні