Міхаель Шумахер

Familie gut, dass man einen Platzwart suchte und beiden Elternteilen eine zusätzliche Einnahmequelle sicherte. Mutter Elisabeth sorgte im späteren Verlauf für die Gastronomie auf der Kartbahn. Da den Eltern dennoch bald das Geld zur Finanzierung des Materials fehlte, sprangen Förderer ein, die Michaels Talent entdeckt hatten. Zunächst war es der Karthändler Gerhard Noack, der dem Kerpener das erste regelkonforme Rennkart schenkte und die Siege seines Schützlings als willkommene Werbung sah. Später lieferte Adolf Neubert die Eurokarts, mit denen der Heranwachsende 1985 Junioren-Vize-Weltmeister wurde. 1987 wurde er auch auf Eurokart Deutscher Meister der Klasse A/100 und Europameister A/100.

Bei Kartrennen traf Schumacher schon in jungen Jahren auf einige von jenen, die zukünftig seine Formel-1-Rivalen sein sollten, wie Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld ausMönchengladbach, oder die Finnen Mika Häkkinen und Mika Salo. 1980 stieß er im belgischen Nivelles auf Ayrton Senna.

Weil die Geldmittel nicht ausreichten, startete Schumacher aus Altersgründen in der Kartszene zunächst längere Zeit mit luxemburgischer Lizenz. Mit dieser brauchten keine finanziellen Mittel als Sicherheit zurückgestellt werden, und man war bereits mit 12 Jahren lizenzberechtigt. Außerdem mussten deutlich weniger Rennen zur Aufrechterhaltung bestritten werden. 1982 fand Schumacher in der Person des Unternehmers Jürgen Dilk, der Spielautomaten vertrieb, einen weiteren Sponsor. 1984 und 1985 gewann der Kerpener dank dieser Unterstützung die deutsche Juniorenmeisterschaft.

nahm gelegentlich weiterhin an Kartrennen teil.

Formel König, Formel Ford, Formel 3

Seine Monoposto-Karriere begann Schumacher 1987 in der Formel König

Diesen Schritt ermöglichte ihm erneut Jürgen Dilk, der 16. 000 DMpro Saison in Schumachers Karriere investierte. 1988 wurde Schumacher Vizemeister in der Formel Ford und wechselte daraufhin in dieFormel 3 zum WTS-Team seines neuen Managers Willi Weber, der nach dem Weggang seines bisherigen Schützlings Joachim Winkelhock in die Formel 1 und in die DTM, einen adäquaten Ersatz suchte. Bei der ersten Testfahrt in einem Formel-3-Fahrzeug auf dem Nürburgring gab sich Schumacher ungewohnt hektisch und setzte den Wagen in der fünften Runde in die Leitplanken. Weber hatte Schumachers Leistungen in der Formel Ford im Hinterkopf und gab ihm eine zweite Chance, bei der er nun mit mehr Konzentration hervorragende Zeiten erzielte. Willi Weber war sich wohl bewusst, dass es Schumacher sowohl an Sponsoren als auch an eigenen finanziellen Mitteln zum Einstieg in die nächsthöhere Formelklasse fehlte. Daher entschloss er sich, den Kerpener selbst zu finanzieren. Im Gegenzug erhielt er einen nur zweiseitigen Managervertrag, der Schumacher zehn Jahre an Weber band und ihm 20 Prozent der Einnahmen des Rennfahrers zusicherte. [6] Später prägte Weber das Bonmot von der „Lotterie Schumacher“, in der damals nur einer ein Los gekauft habe, und derjenige sei er selbst gewesen. [7] In der Formel 3 belegte Schumacher 1989 punktgleich mit Heinz-Harald Frentzen Rang zwei, hinter Meister Karl Wendlinger aus Österreich.

Rücktritt als aktiver Fahrer

Über einen Rücktritt Schumachers spekulierten die Medien erstmals nach dem Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft 2004. Er selbst dementierte diesen jedoch stets. 2006 zögerte der Rekordweltmeister noch mit einem solchen Dementi und es wurde nun erneut und umso heftiger spekuliert. Ferrari betonte die Freiheit seines Fahrers und dass er über seine Karriere selbst entscheiden könne. Schumacher wollte sich jedoch, um sich auf die anstehenden Rennen der Saison 2006 konzentrieren zu können, nicht mit dem Thema befassen. Auf Druck

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