Руді Волер

Spiele für die B-Nationalmannschaft.

Werder Bremen 

In der Saison 1982/83 wurde Werder Bremen punktgleich mit dem Meister Hamburger SV Vizemeister und Völler in seiner ersten Bremer Spielzeit Bundesliga-Torschützenkönig. Am 17. November 1982 debütierte er außerdem bei der 0:1-Niederlage in Nordirland in der deutschen Nationalmannschaft, als er für Lothar Matthäus eingewechselt wurde.

Bei der für die bundesdeutsche Auswahl enttäuschenden Europameisterschaft 1984 erreichten viele seiner Mitspieler nicht annähernd ihre Leistungsgrenze. Völler dagegen erzielte in den drei Vorrundenspielen, nach denen Deutschland ausschied, die beiden einzigen Tore für Deutschland. Somit war er einer der wenigen bundesdeutschen Spieler, die die EM zumindest in Teilen als Erfolg verbuchen konnten.

In den Spielzeiten 1984/85 und 1985/86, folgten weitere Vize-Meisterschaften mit Werder Bremen, abermals wegen der schlechteren Tordifferenz.

Weitere Karriere 

1987 wechselte er vom SV Werder Bremen zum AS Rom, der 3. Platz in der Saison 1987/88 ist aber hier die beste Platzierung. Bei der Europameisterschaft 1988 wurde er in allen vier Spielen eingesetzt und erzielte im Spiel gegen Spanien beide Tore zum 2:0-Sieg.

Zwei Jahre später, 1990, wurde Völler mit der bundesdeutschen Nationalmannschaft Fußballweltmeister. Beim 1:0-Sieg gegen Argentinien im Finale von Rom war es Völler, der im Strafraum gefoult wurde. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Andreas Brehme zum 1:0. Völler bereitete somit indirekt den Siegtreffer für den größten Erfolg seiner Laufbahn vor

Mit dem AS Rom gewann er 1991 den italienischen Pokal und erreichte 1992 das Viertelfinale im Europapokal der Pokalsieger, wo die Mannschaft gegen den späteren Finalisten AS Monaco ausschied, der dann im Finale gegen Völlers Ex-Verein Werder Bremen unterlag.

Als sich Lothar Matthäus 1992 am Knie verletzte und nicht an der Europameisterschaft teilnehmen konnte, wurde Völler Kapitän der Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft 1992 brach er sich allerdings im ersten Spiel gegen die GUS den Arm und konnte somit bei den weiteren Spielen nicht mehr eingesetzt werden[1].

Zur Spielzeit 1992/93 wechselte er zu Olympique Marseille, wo er - als erster deutscher Fußballer überhaupt - 1993 die Champions League gewann. Völler wurde im Finale, das die Franzosen 1:0 gegen den AC Mailand gewannen, in der 78. Minute gegen Jean-Christophe Thomas ausgewechselt.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 erzielte er im Achtelfinale gegen Belgien 2 Tore (Endstand 3:2). Das Viertelfinale gegen Bulgarien war sein letztes Spiel in der Nationalmannschaft.

Für die Nationalmannschaft spielte er bis 1994 90 Mal und erzielte 47 Tore, was ihn gemeinsam mit Jürgen Klinsmann zum vierterfolgreichsten Torjäger der deutschen Nationalmannschaft macht. Mit einer Quote von 0,52 ist er der zweitbeste Torjäger mit mindestens 90 Länderspielen. Er bestritt 15 WM-Spiele und schoss dabei 8 Tore sowie 8 EM-Spiele, bei denen er 4 Tore erzielte.

Bayer Leverkusen 

1994 kehrte er nach Deutschland zurück. Für Bayer 04 Leverkusen absolvierte er 62 Bundesligaspiele und erzielte 26 Tore, bevor er schließlich 1996 seine aktive Karriere beendete, um danach als Sportdirektor für den Verein zu arbeiten. Sein Vertrag läuft bis 2012.

Erfolge 

  • Vizeweltmeister 1986 mit Deutschland
  • Weltmeister 1990 mit Deutschland
  • Gewinn der Champions League 1993 mit Olympique Marseille
  • Deutschlands Fußballer des Jahres
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