Юрген Клинсман

Klinsmann Deutschlands Fußballer des Jahres.

Nachdem er 1989 mit Stuttgart das UEFA-Pokal-Finale erreicht hatte (1:2 A, 3:3 H gegen den SSC Neapel), wechselte Klinsmann zum italienischen Verein Inter Mailand, wo zu diesem Zeitpunkt mit Matthäus und Brehme zwei weitere deutsche Nationalspieler unter Vertrag standen.

Drei Jahre bei Inter und Weltmeister in Italien, 1989 bis 1992 

Klinsmann unterschrieb bei Inter Mailand einen Drei-Jahres-Vertrag. Trotz der von Giovanni Trapattoni auf Defensive ausgerichteten Taktik erzielte Klinsmann in seiner ersten Spielzeit in der damals stärksten Liga der Welt 13 Treffer. Beim Publikum war Klinsmann einer der beliebtesten Ausländer, nicht zuletzt weil er Italienisch lernte und sich so den Respekt der Fans erwarb.

Mit einem dritten Platz in der Liga fuhr Klinsmann zur WM 1990. Nachdem die Vorrunde von der deutschen Mannschaft problemlos überstanden wurde, traf man im Achtelfinale auf die Niederlande, gegen die man zwei Jahre zuvor bei der EM gescheitert war. Es sollte Klinsmanns bestes Spiel im Nationaldress werden. Nach dem Platzverweis seines SturmpartnersRudi Völler in der 22. Minute war Klinsmann im Angriff auf sich allein gestellt. Er lieferte ein läuferisches Pensum ab, mit dem er die gesamte holländische Abwehr alleine beschäftigte, erzielte den 1:0-Führungstreffer und war ein ständiger Unruheherd. Die Süddeutsche Zeitung schrieb am nächsten Tag über Klinsmanns Leistung:

„Im letzten Jahrzehnt hat kein Angreifer einer DFB-Auswahl eine derart brillante, ja fast perfekte Vorstellung geboten. “

Nach weiteren Siegen über die Tschechoslowakei (1:0) und England (1:1 n. V

, 4:3 i. E. ) gewann er mit der deutschen Elf im Finale gegen Argentinien durch einen 1:0-Sieg den WM-Titel. Klinsmanns Beitrag im Finale war dabei von schmerzhafter Natur. Nach einem brutalen Foul von Pedro Monzón an ihm wurde der Argentinier des Feldes verwiesen.

In der nächsten Saison sah sich Klinsmann vermehrt der Kritik der italienischen Medien ausgesetzt, und dies obwohl er mit Inter den UEFA-Pokal gewann (2:1 in der Addition gegen denAS Rom) und er in der Liga mit 14 Treffern die Leistung des Vorjahres praktisch wiederholen konnte. Klinsmann ließ seinen Vertrag dennoch bis 1994 verlängern und, so seine Planungen, sollte nach der WM 1994 zugleich sein Karriereende sein.

Doch eine katastrophale Saison 1991/92 warf alle Planungen über den Haufen. Inter Mailand kam unter Trainer Corrado Orrico nie richtig in Tritt, am Saisonende stand Inter Mailand auf dem achten Rang, Klinsmann schoss nur sieben Tore und die Mannschaft war zerstritten und in Grüppchen aufgesplittert. Für Klinsmann stand nach dieser Saison fest, dass er auf jeden Fall den Verein wechseln wollte.

Nicht zuletzt aufgrund der schwachen Leistungen bei Mailand verlor Klinsmann seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft an Karl-Heinz Riedle. Nur durch einen Armbruch Rudi Völlers im Auftaktspiel der Euro 1992 gegen die GUS rückte Klinsmann in die Stammformation. Für viele war schon die Nominierung Klinsmanns nach dieser schwachen Saison überraschend. Auch während der EM fand der Angreifer seine Form nicht wieder und konnte so auch die 0:2-Finalniederlage gegen Dänemark nicht verhindern und im gesamten Turnier keine Akzente setzen.

1992 bis 1994: AS Monaco

Klinsmann wechselte nach der EM 1992 zum AS Monaco in

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